Unsere Projekte

16.07.2017  Das betrifft uns alle.... Neues zum Thema - .... "Bewahrung der Schöpfung"

                          Beispielhafte Aktion des NABU-Hatten...

Liebe Aktive in den NABU-Gruppen im Oldenburger Land,

 

einige von Ihnen/Euch, die an unserer Mitgliederversammlung im Juni in der Hahnenknooper Mühle teilgenommen haben, werden um ein Projekt, eine Aktiviät bereits wissen, das dort von Wolfgang Riemer vom NABU Hatten eindrucksvoll vorgestellt wurde: Der NABU Hatten bemüht sich, durchzusetzen, dass die kircheneigenen landwirtschaftlichen Flächen in der Gemeinde Hatten (ev. Kirche) entsprechend der kircheneigenen Positionen zur Bewahrung der Schöpfung konsequent so verpachtet werden, dass die Pächter den Kriterien des ökologischen Landbaus gerecht würden. Dazu ist der NABU Hatten umfangreich aktiv geworden, sowohl in Gesprächen mit der örtlichen Kirchengemeinde als auch der Landeskirche, bislang leider ohne Erfolg und in sehr konträrer Diskussion. Dieses Ansinnen ist damit jedoch noch nicht beendet!

 

Die NABU-Bezirksgruppe begrüßt den beispielhaften Vorstoß sehr und hofft, dass er letztendlich doch Erfolg haben wird, da bekanntermaßen die herkömmliche konventionelle Landbewirtschaftung in Deutschland nicht geeignet sein dürfte, dem weiteren Artenschwund und anderen Umweltauswirkungen entgegen zu wirken. Hier könnte, wenn auch zunächst auf vergleichsweise geringer Fläche, ein deutliches Zeichen gesetzt werden.

 

Dies betrifft auch Flächen in öffentlicher Hand, deren Verpachtung oft nur an konventionelle Betriebe geht; hier wäre eine Anfrage an die Kommune interessant, wie die jeweiligen Pachtbedingungen sind und ob überhaupt schon mal ökologische Kriterien eingesetzt wurden.

 

Es wäre schön, wenn weitere NABU-Gruppen in ähnlicher Sache vor Ort aktiv werden könnten. Der NABU Hatten (Wolfgang Riemer, Tel. 04481 - 1790) steht gern mit Tipps zur Verfügung. Einzelheiten ergeben sich aus der Homepage des NABU Hatten www.nabu-hatten.de.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Rolf Grösch                  Rüdiger Wohlers

 

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Liebe NABUs, 

 

die Rund-Mail von Rolf Grösch und Rüdiger Wohlers zu dem von mir  auf der Mitgliederversammlung vorgestellten Projekt „ökologischere Bewirtschaftung der kircheneigenen landwirtschaftlichen Flächen in der Gemeinde Hatten unter dem Gesichtspunkt Bewahrung der Schöpfung“ allen zur Kenntnis. Inzwischen wird unser Projekt von der Wirklichkeit in dramatischer Weise eingeholt. In den letzten Monaten vergeht keine Woche, in der das Thema Artenrückgang und besonders das Insektensterben (hier klicken) in Deutschland von den Medien nicht aufgegriffen wird. Es scheint, als hätten wir das Projekt etwas zu früh gestartet, um bei den Kirchen auf Verständnis zu stoßen.

 

Viele Grüße

Wolfgang Riemer

 

 

  

Anfang 2014

Ökologischere Bewirtschaftung der kircheneigenen landwirtschaftlichen Nutzflächen in der Gemeinde Hatten unter dem  Gesichtspunkt "Bewahrung der Schöpfung"

Die Idee:

In einer Diskussionsrunde zum Thema "Überpflügen von Randstreifen, Anlegen von Blüh- und Gehölzstreifen in der Gemeinde Hatten" Anfang 2014, an der neben Vertretern politischer Parteien auch Vertreter der Jäger, Imker, Angler und des NABU teilnahmen, wurde von einem Teilnehmer die Frage aufgeworfen, wie geht eigentlich die Kirche mit ihren eigenen verpachteten  landwirtschaftlichen Flächen unter dem Gesichtspunkt "Bewahrung der Schöpfung" um.

 

Warum ist das ein Thema des NABU Hatten?

Zugegebenermaßen hatte sich der NABU Hatten mit dieser Fragestellung bis dahin nicht auseinander gesetzt.. Da sich die NABU-Ortsgruppe Hatten mit allen Fragen des Natur- und Umweltschutzes in der Gemeinde Hatten befasst, wurde dieses Thema aufgegriffen und wird seitdem als Projekt verfolgt.

 

  

Welche Kirchen haben in der Gemeinde Hatten landwirtschaftliche Flächen und wie werden sie bewirtschaftet?

In der Gemeinde Hatten sind die Ev. Luth. Kirchen Sandkrug, Hatten und Ganderkesee Eigentümer von je ca. 10 Hektar landwirtschaftlicher Flächen. Die St. Trinitatis-Gemeinde, selbständige Ev. Luth. Kirche Oldenburg ist Eigentümer von ca. 1,3 Hektar. Alle Flächen werden von den Pächtern konventionell landwirtschaftlich bewirtschaftet.

 

Warum tritt der NABU Hatten an die Kirchen heran und nicht an politische Parteien

Parteien wirken zwar bei der politischen Willensbildung mit und sind letztendlich, wenn sie in den Parlamenten vertreten sind, auch an Gesetzgebungen beteiligt, allerdings sind sie nicht wie ein Eigentümer in die Verantwortung zu nehmen.

 

Die Kirchen hingegen sind als Eigentümer direkt dafür verantwortlich, wie die Pächter mit dem Kircheneigentum umgehen. Da sich die Aktivitäten des NABU Hatten ausschließlich auf das hiesige Gemeindegebiet erstrecken, sind die vier genannten Kirchen die direkten Ansprechpartner für die NABU-Ortsgruppe Hatten, wenn es um eine ökologischere Bewirtschaftung dieser Flächen geht.  Die Kirchen gelten gemeinhin als hohe moralische Instanz, und man sollte meinen, dass sie bei der Bewirtschaftung ihrer Flächen, besonders was ökologische Standards betrifft, sich beispielhaft verhalten.

 

Was ist bislang geschehen

Bereits Anfang 2014 wurden die Pastoren Menzel aus Kirchhatten und Hochartz aus Sandkrug telefonisch kontaktiert. Dabei wurde der NABU Hatten an die Liegenschaftsabteilung des Oberkirchenrates in Oldenburg verwiesen, die die Verpachtung der Ländereien für die Kirchengemeinden organisiert. Ein erstes Gespräch bei der Liegenschaftsabteilung gab es am 2. Juli 2014. Das eigentliche Thema, "Bewirtschaftung der kircheneigenen landwirtschaftlichen Flächen unter dem Gesichtspunkt Bewahrung der Schöpfung" nahm nur einen geringen Teil der Diskussion ein. Seitens der Liegenschaftsabteilung erklärte man, dass alle Flächen im Rahmen der geltenden Gesetze bewirtschaftet würden.

 

In diesem Gespräch wurde dem NABU die Mitgestaltung eines Waldrandes im Kirchhatter Kirchenwald angeboten. Dieses Angebot wurde aufgegriffen und dieser Waldrand ist inzwischen eines unserer NABU-Projekte, wofür wir der Kirche in Hatten sehr dankbar sind.

 

Im November 2015 wurde das Thema vom NABU Hatten erneut aufgegriffen, letztendlich mit dem Ziel, einen "Runden Tisch" aus Vertretern der Kirchen und des NABU Hatten zu bilden. Der "Runde Tisch" fand schließlich am 16. August 2016 im Gemeindehaus in Kirchhatten zwischen Vertretern der drei Ortskirchen, des Oberkirchenrates und des NABU Hatten statt. Vertreter der St.-Trinitatis-Gemeinde lehnten eine Teilnahme ab. Hinsichtlich des vereinbarten Treffpunktes gab es einige Irritationen. Obwohl der NABU zu diesem Treffen eingeladen hatte, übernahmen die Kirchen die Gesprächsführung. Letztlich war das Ergebnis aus NABU-Sicht sehr ernüchternd. Die Kirchen als Eigentümer waren nicht einmal ansatzweise bereit, ihre Flächen ökologischer bewirtschaften zu lassen.

 

Der Vorschlag des NABU Hatten, einen weiteren "Runden Tisch", zusätzlich mit den Pächtern zu bilden, wurde, nachdem das Thema in Kirchenratsversammlungen der Ortskirchen besprochen wurde, abgelehnt.

 

Die Kirchen argumentieren, dass sie mit der Verpachtung ihrer Ländereien bäuerliche Familienbetriebe unterstützen und sich die Bewirtschaftung im Rahmen der geltenden Gesetze bewege. Hervorgehoben wird, dass keine genveränderten Pflanzen angebaut und kein Klärschlamm aufgebracht werden dürfe.

 

Die Sichtweise des NABU Hatten

Der NABU Hatten ist der Auffassung, dass der Kirche aufgrund ihres Ansehens und des Umstandes, dass sie weithin als hohe moralische Instanz angesehen wird, hier eine besondere Aufgabe zukommt. So sollte sie unabhängig von den gesetzlichen Vorschriften eine Vorreiterrolle einnehmen. Es ist nämlich unstrittig, dass im Rahmen der geltenden Gesetze das Grundwasser immer schlechter wird und der Artenrückgang immer weiter fortschreitet. Gerade Wiesenvögel wie z. B. Kiebitz, Großer Brachvogel, aber auch die Feldlerche, das Rebhuhn und der Fasan brechen in ihren Beständen dramatisch ein. Man hat z. B. in NRW festgestellt, dass die Insekten auf Flächen, die seit 35 Jahren erforscht werden, quantitativ um 80 % zurückgegangen sind. Und ein Ende dieser Katastrophe ist nicht in Sicht! Informationen zum Insektensterben in Deutschland

 

Wie geht es weiter

Der NABU Hatten wird dieses Projekt weiterhin leidenschaftlich verfolgen. Optimistisch stimmt den NABU das "Impulspapier" der AG Umweltinitiative der Ev. Luth. Kirche in Oldenburg (Oberkirchenrat) vom 4. November 2009. Das Impulspapier mit der Überschrift "Leitlinien der Ev. Luth. Kirche in Oldenburg zur Bewahrung der Schöpfung" ist im Internet unter diesem Link abrufbar.

Der entscheidende Absatz im Impulspapier, dem der NABU nichts hinzufügen kann, lautet unter Punkt 7:

 

"Biologische Vielfalt erhalten: 

Mit dem Klimawandel und unserer Ernährungsweise gehen für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten hohe Belastungen und die Gefahr der Verdrängung und Ausrottung einher. Die Vielfalt der Lebensräume und die biologische Vielfalt gilt es zu erhalten, dies ist auch ein Beitrag zur Generationengerechtigkeit. Wir nehmen unsere Verantwortung für die Bewahrung der Schöpfung wahr, wenn wir unsere kirchlichen Außenanlagen und landwirtschaftlichen Flächen in Kirchenbesitz konsequent naturverträglich bewirtschaften und Pachtverträge mit Dritten in diesem Sinne überprüfen."

 

Obwohl es das Impulspapier bereits seit mehr als 7 Jahren gibt, fand es bislang keine Anwendung. -

 

Wo haben Sie das letzte Mal so eine schöne Wiese gesehen?

(Text und Bilder von W. Riemer)

Weiter mit dem Thema "Bewahrung der Schöpfung"

PRESSEINFORMATION: NWZ vom 20.05.2017 - Werner Fademrecht

 

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Altes Schlatt am Schulweg (Streekermoor)

 

Schlatt am Schulweg
Schlatt am Schulweg

Zwischen Schulweg und Mühlenweg liegt umgeben von Weiden ein Schlatt. Landwirtschaftlich ist diese Fläche von ca. 2500 m² nicht nutzbar, weil sie zu tief liegt und zu nass ist. Bewachsen ist das Schlatt überwiegend mit Birken und Ebereschen. Zumindest während der kalten Jahreszeit steht an einigen Stellen Wasser,  allerding für zu kurze Zeit, damit dort Amphibien leben können. Hier will der NABU etwas nachhelfen. Es hat bereits ein Treffen vor Ort mit dem Eigentümer und dem Pächter gegeben. Ziel ist, ggf. zusammen mit den Jägern, im südwestlichen Bereich eine Aufwertung der Fläche vorzunehmen. Nach Entfernen von Birken und Fichten sollen eine Neuanpflanzung vorgenommen und kleine Wasserlöcher für Amphibien angelegt werden.

Hiezu

 

Es ist geplant im Schlatt kleinere Amphibiengewässer zu graben. Dafür legten  Daniel und     Wolfgang am 01.09.2015 einen Probestich an, um zu sehen, wie hoch das Grundwasser in diesem Bereich ansteht. Der Probestich ist ca. 70 x 150 cm groß und ist an der tiefsten Stelle 70 cm tief. Schon beim Aushub lief etwas Wasser zusammen. Am 23.10.2015 war es immerhin halb voll und am 20.03.2016 randvoll. Das lässt hoffen, dass diese Stelle für die Anlage eines Laichgewässers für Amphibien geeignet ist. Der Wasserstand wird den Sommer über weiterhin beobachtet und von dem Ergebnis weitere Maßnahmen abhängig gemacht.

(Text von W. Riemer, Bilder von D. Ücker)

 

Betreuung der Kompensationsfläche Fasanenweg

Totholzhecke am Fasanenweg
Totholzhecke am Fasanenweg

 

 

 

Seit dem Jahr 2013 betreut die Ortsgruppe Hatten des NABU eine Fläche am Fasanenweg in Hatterwüsting, die die Gemeinde Hatten als Kompensationsmaßnahme für den Bebauungsplan 38 (Gewerbegebiet Sandkrug) angelegt hat. Die Planung für diese Fläche stammt aus dem Jahr 2002. Das lange, schmale Flurstück ist in drei Teilbereiche unterglie-dert worden. Im südlichen Teil wurde eine Blumenwiese angelegt, indem der Boden aus-gemuldet und an den Ränden leicht verwallt wurde. Der sogenannte „Wendeplatz“ sollte sich zu einem Magerrasen entwickeln, vorteilhaft für Kleinsäuger und Insekten. Eingestreute Steinhaufen waren als Unterschlupf und Sonnenplatz für wechselwarme Tiere gedacht.

 

Der mittlere Bereich wurde als „Bienental“ gestaltet. Hier wurde eine nektar- und pollenreiche Vegetation geschaffen. Angedacht war auch die Nutzung durch einen Imker. Der nördliche Teil, das „Feuchtgebiet“ sollte erhalten und durch Ausmulden, Einarbeiten von Bentonit und Glättung des Bodens ein wechselfeuchtes Naßgebiet ergeben, das einerseits ein Laichgebiet für Amphibien und anderseits ein Nahrungsgebiet für Libellen darstellt. Der Aufbau eines Vegetationsstreifens in Wallheckenform an der langen östlichen Seite der Fläche sollte die Ersatzmaßnahme abrunden.

 

Im Jahr 2013 stellte sich die Situation aber völlig anders dar. Die „Wallhecke“ war durch das Aufkommen zahlreicher Espen dem Heckenstadium entwachsen. Auch weitere Bäume, wie z. B. Stieleichen, ragten mittlerweile so weit in die Fläche, dass die angepflanzten Holzäpfel, Vogelkirschen und Wildbirnen bedrängt, geschädigt oder sogar zum Absterben gebracht wurden. Wurzelausläufer der Pappeln waren so weit auf die Fläche vorgedrungen, dass alles Andere unterdrückt wurde. Die ehemals ausgesäten Wildkräuter wie, Heidenelke, Moschusmalve, Witwenblume u. a. waren nur noch in kleinen Beständen zu finden.

 

Auf Nachfrage erklärte sich die Gemeinde einverstanden, dass die NABU-Ortsgruppe sich mit der Pflege der Fläche befasst. Durch die Gemeinde wurde zunächst die Gesamtfläche der Krautschicht gemäht und das Mähgut von der Fläche entfernt. Von Seiten der Nabu-Ortsgruppe gab es bereits mehrere Arbeitseinsätze, bei denen eine große Espe gefällt und unzählige Wurzelausläufer abgestochen wurden. Aus dem Astmaterial ist an der westlichen Grundstücksgrenze eine Totholzhecke errichtet worden. Außerdem wird regelmäßig Müll entfernt.

 

2015/2015 sind die Zitterpappeln weiterhin das große Problem! Die Zitterpappel oder Espe ist grundsätzlich ein schönes einheimisches Gehölz, die als Wirtspflanze vielen Tieren Nahrung bietet. Leider hat sie eine Unart, die sie als Randbepflanzung der Kompensationsfläche völlig ungeeignet macht. Sie bildet nämlich Ausläufer, die schon weit über 10 Meter in „unser“ Gelände hineinwachsen. Mit den Jahren würde sie die gesamte Fläche als Espenwald einnehmen. Mehr als 20 Bäume mit einer Stammstärke von bis zu 30 cm, die alle an der linken Seite der Kompensationsfläche wuchsen, wurden im Winter 2014/2015 gefällt. Die Ausläufer wurden alle ausgestochen bzw. über dem Boden abgekniffen. Im Laufe des Sommers 2015 wuchsen die Ausläufer mit besonderer Energie, offensichtlich, weil die „Mutterpflanzen“ gefällt wurden. Deshalb wurden im zeitigen Frühjahr 2016 in mehreren Arbeitseinsätzen bei teilweise gräuslichem Wetter von NAJU und NABU die Ausläufer erneut bekämpft. Wenn die Schösslinge regelmäßig entfernt werden, sollen mit der Zeit keine neuen mehr kommen. Wir hoffen, dass es stimmt.

 

Weitere Fotos von der Fläche gibt es in unserer Bildergalerie vom Fasanenweg


Schwalben und Mauersegler

 

 

Winterfütterung der Vögel - Sandkruger Futterkorb

Blaumeise im Sandkruger Futterkorb
Buntspecht am Sandkruger Futterkorb

Winterfütterung ist strittig, zumindest wenn sie nicht sachgemäß durchgeführt wird. Unstrittig ist, dass besonders Kinder auf diese Weise an die Natur herangeführt werden können. Aber auch für Erwachsene kann auf diese Weise ein nachhaltiges Interesse für die Natur im Allgemeinen und für die Ornithologie im Be-sonderen geweckt werden. Besonders geeignet zur Be-obachtung von Vögeln ist der "Sandkruger Futterkorb", der gemäß anhängender Rezeptur und Bauanleitung leicht selbst hergestellt werden kann.

Download
Anleitung zum Bau des Sandkruger Futterkorbs
Wolfgang Riemer hat einen Futterkorb zum selber machen entwickelt. Die Anleitung zum Bau dieses Futterkorbes gibts hier:
Sandkruger_Futterkorb_2015.jpg
JPG Bild 603.9 KB
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Anleitung zum Nachfüllen der Vogelfuttermischung
Die Beyers aus Sandkrug haben uns ihr Rezept für die Vogelfuttermischung bereit gestellt.
Sandkruger_Vogelfuttermischung.pdf
Adobe Acrobat Dokument 222.8 KB

Ausgleichsfläche in Sandhatten

Wiese in Sandhatten
Unaufgeforstete Ausgleichsfläche in Sandhatten

Gemeinsame Sache bei einer Pflanzaktion an der Wasserbreite in Sandhatten. Mit der Jägerschaft des Reviers Sandhatten - Süd haben wir im Herbst 2013 über 500 von der Gemeinde Hatten zur Verfügung gestellte Büsche gepflanzt. Die zum Zeitpunkt der Pflanzaktion bis 1 Meter hohen Büsche wie roter Hartriegel, schwarzer Holunder, Schlehe, Waldhasel, Pfaffenhütchen, Weißdorn, Wildpflaume und Hundsrose sollen Deckung, Nahrung und Brutmöglichkeiten für u.a. Singvögel und fasanenartige Vögel wie Rebhühner bieten. Ziel muß es sein durch die Anlage weiterer      derartiger Busch- und Wiesenflächen eine Biotopvernetzung zu schaffen.

 



Brutkästen Trauerschnäpper

Trauerschnäpperkasten an einem Baum
Trauerschnäpperkasten

Trauerschnäpper angekommen – erste Sichtungen schon in der 3. Aprilwoche

Der Trauerschnäpper, ein Singvogel aus der Familie der Fliegen-schnäpper, ist bei uns nur Sommervogel. Das Männchen des Trauerschnäppers ist je nach Verbreitungsgebiet schwarz-weiß oder braun-weiß gefärbt. Beide Varianten haben ein auffälliges weißes Flügelschild. Das Männchen ist stets an seinem weißen Stirnfleck zu erkennen, der dem unscheinbaren Weibchen fehlt. Auf seiner Sitzwarte zuckt der Trauerschnäpper mit den Flügeln und stelzt den Schwanz. Vorbeifliegende Insekten werden in artistischen Flugmanövern gefangen, wobei man das Schnabelklappern hören kann. Selbst den Rüttelflug beherrscht der nur 13 cm kleine Vogel.

Da der Trauerschnäpper meistens erst dann aus den Über-winterungsgebieten ankommt, wenn andere Höhlenbrüter wie Kohl- und Blaumeise etc. bereits brüten, schaut der Trauerschnäpper im wahrsten Sinne des Wortes in die Röhre, sprich in bereits besetzte Nistkästen. Aus diesem Grunde hat die Ortgruppe Hatten vom Nabu Oldenburg 20 Kästen erhalten, die die Mitglieder erst beim Auftauchen der Trauerschnäpper aufhängen sollen. Also – los geht´s!


Hatter Bienenweide

Gemälde einer Blumenwiese von Renate Riemer
Gemälde einer Blumenwiese von Renate Riemer

Im Frühjahr 2014 hat die Nabu-Ortsgruppe Hatten eine Saatgutmischung einheimischer 1- und 2-jähriger Blütenpflanzen zusammengestellt, die für hiesige Gartenböden geeignet ist und die für die Insektenfauna reichlich Nahrung, d. h. Pollen und Nektar, bietet. 400 Samen-Tütchen sollen an interessierte Gartenbesitzer der Gemeinde Hatten abgegeben werden, die damit 2 bis 3 qm in eine „Bienenweide“ verwandeln können. Zum Jahresende erhofft sich die Ortsgruppe zahlreiche schöne Fotos dieser neugeschaffenen Kleinst-Biotope.

 

Folgende Pflanzenarten finden sich in der „Hatter Bienenweide“:

Kornrade, Ackerringelblume, Kornblume, Wiesenpippau, Kleinköpfiger Pippau, Wilde Möhre, Echter Natterkopf, Bunter Hohlzahn, Färberwaid, Wiesenmargarite, Saat-Lein, Moschusmalve, Weißer Steinklee, Ackervergißmeinnicht, Sandmohn, Klatschmohn, Weiße Lichtnelke, Wiesenbocksbart, Saatwicke, Großblütige Königskerze.


Nistkästen für Baumläufer

Baumläuferkasten
Baumläuferkasten

Wir beteiligen uns an einem Projekt des Nabu Oldenburger Land mit 10 Nisthilfen. Insgesamt sollen im Oldenburger Land zwischen Wangerooge und Dümmer 150 Nistkästen für die beiden Arten Garten-und Waldbaumläufer aufgehängt werden. Die Arten sind sich sehr ähnlich und selbst für Fachleute schwer zu unterscheiden. Die Nisthilfen haben eine rundliche Form mit beidseitigen Einschlupflöchern. Der Baumläufer landet bei der Nahrungssuche knapp über dem Erdboden am Stamm eines Baumes. Spiralförmig klettert er den Stamm bei der Suche nach Beutetieren hoch. Wichtig für den Baumläufer sind alte und auch beschädigte Baumbestände mit grober Rinde. Deshalb ist es wichtig diese - auch in Gärten - zu schützen und somit den Lebensraum für Baumläufer zu erhalten. Ziel des Projektes ist es einem Bestandsnegativtrend durch ein Angebot neuer Brutplätze entgegenzuwirken. Eine Nutzungsdokumentation der Nisthöhlen soll durch die einzelnen Gruppen regelmäßig erfolgen.

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