Unsere Projekte


22. Feb. 2018  PROJEKT GOL, wie eine Eigeniniative eines Golfclubs in Dingstede NABU begeisterte und NABU-Hatten jetzt ein neues Projekt betreut...

 

So fing es an.

Wolfgang Riemer, Sprecher von NABU-Hatten, erhielt ein Bild mit einer sehr schönen Mohnblumenwiese...

 

Moin, ein kleines Bild meiner Mohnblumenwiese.

Mit freundlichen Grüßen 

Renate I. Eriksen
Geschäftsführung Marius Eriksen Stiftung

Osterstr. 10    26122 Oldenburg

Tel.: 0441  50 50 16 -16 , Fax: 0441  50 50  16 19 , eriksen@eriksen-stiftung.de  

...NABU besichtigte den Golfplatz (GOL)und erkannte, dass es auf dem Gelände gute Möglichkeiten gab ökologische Aufwertung zu betreiben. Etliche Teiche, Tümpel boten sich an, den Amphibien einen besseren Schutz und ein Zuhause zu geben. Aber da gab es ein Problem - die Uferzonen  waren komplett mit Weiden zugewachsen, teilweise bis in die Wasserflächen hinein, neben Schilf und anderen wildwachsenden Wasserpflanzen. Was tun? "Manneskraft/In" musste her. Man setzte sich zusammen und beratschlagte. Schnell und unbürokratisch wurde ein "Naturbegeisteter" gefunden, der bereits vor einiger Zeit dem NABU-Hatten als Mitglied beigetreten war.  Hier sein Email an uns.

...anbei Bilder unserer Aktionen. 
Mitglieder des Nabu und des Golfclub Oldenburger Land (GOL) bei der gemeinsamen Aktion den Golfplatz Natur- und tierfreundlicher zu gestalten.
Es werden Tümpel von Bäumen und Sträuchern befreit, um die Gewässer somit amphibienfreundlicher zu machen und deren Ansiedlung zu begünstigen.
Bäume auf einer auf dem GOL befindlichen Obstwiese werden geschnitten, um den Ertrag zu steigern und den vielen Tieren auf dem 61ha großem Areal das Nahrungsangebot zu erhöhen.

Lieben Gruß
Carlos  

 Bilder: Carlos J. Marcos Navas

Bäume, Sträucher und das Gestrüpp wurden entfernt und gleich vor Ort geschreddert. Die Aktion wurde an mehreren Tagen sowohl von Golfern und Freunden als auch von Mitgliedern des NABU-Hatten vorgenommen.

Bericht und weitere Bilder von der Aktion

Uwe G. Pommerening

NABU-Hatten



12.Sept.2017 Spielplatz Pappelallee Sandkrug

Auf Wunsch der Gemeinde Hatten soll der NABU-Hatten sich an der Planung des ehemaligen Spielplatzes in der Pappelallee beteiligen.   Es soll ein naturnaher Parkbereich entwickelt werden. Ein Ortstermin mit der Gemeinde fand am 10.08.2017 statt. Zur Zeit sind die Spielplatzgeräte bereits entfernt. Strauchwerk und einige Bäume sind vorhanden. Vorschläge zur Umgestaltung wurden besprochen.

 

Teilnehmer am Ortstermin waren:

Bürgermeister Dr. Christian Pundt, Hatten

Gemeindevertreter Herr Kapels, Hatten

Nabu-Vertreter aus Hatten, Wolfgang Riemer, Renate Riemer, Helmuth Koopmann,  

Dr. Heike Burghardt, Fotos Horst Janoske.

Spielplatz Pappelallee.

 

Vorläufiges Arbeitspapier für Bepflanzung Spielplatz Pappelallee.

 

 

 

Bäume und Obstbäume:       Walnuss (vorhanden)

 

                                               Felsenbirne (vorhanden)

 

                                               Linde (vorhanden)

 

                                               Salweide

 

                                                Apfel (Hochstamm, Boskop)

 

                                               Birne (frühreif, süß)

 

                                               Kirschpflaume

 

 

 

Blühsträucher:           Liguster

 

                                   Kornelkirsche

 

                                   Faulbaum

 

                                   Pfaffenhütchen

 

                                   Vogelbeere

 

                                   Weißdorn

 

                                   Wolliger Schneeball (Schatten)

 

                                   Felsenmispel (Schatten)

 

                                   Schmetterlingsflieder

 

                                   Wildrose  (an vorhandener Felsenbirne)

 

 

 

Beerensträucher:       Schwarzer Holunder

 

                                   Rote Johannisbeere

 

                                   Schwarze Johannisbeere

 

                                   Stachelbeere

 

                                   Himbeere (Herbstsorte)

 

                                   Brombeere (dornenlos)

 

 

 

Wildstaudenbeet:      Waldgeißbart

 

                                   Baldrian

 

                                   Storchschnabel

 

                                   Kugeldistel (möglichst Wildform)

 

                                   Gartendost (2 m hoch, lila)

 

                                   Ehrenpreis, großer

 

                                   Flockenblume

 

                                   Glockenblume, nesselblättrige

 

                                   Glockenblume, pfirsichblättrige

 

                                   Herzgespannkraut

 

                                   Katzenminze

 

                                   Beinwell (lila)

 

                                   Edelgamander

 

                                   Kathäusernelke

 

 

 

Weitere Wildstauden: Beinwell, himmelblauer (für Schattenecke)

 

                                   Schlüsselblume (Randbereich der Sträucher)

 

                                   Buschwindröschen (unter den Sträuchern)

 

                                   Thymian (auf der Trockenmauer)

 

 

 

                                               - 2 -

 

 

 

 

 

                                   Heidenelke (vor Trockenmauer)

 

                                   Oregano (größere Fläche als Übergang zur Wildblumenwiese)

 

                                   Mädesüß (am Teich)

 

 

 

Wildblumenwiese:     Hatter Mischung

 

                                   erweitert mit Wegwarte

 

                                   Wiesensalbei

 

                                   Wilde Möhre (höherer Anteil)

 

                                   Mohn (höherer Anteil)

 

Zusammenstellung Renate Riemer


Sept. 2017  Arche Garten


Nicht nur der Wald hat seine Reize - 

vieles finden Sie auch in Ihrem Garten.

So schön kann Natur sein...

                                                                                                               UGP


2014  Bewahrung der Schöpfung

 


2013  Ausgleichsfläche in Sandhatten

2013  Fasanenweg

Wiese in Sandhatten
Unaufgeforstete Ausgleichsfläche in Sandhatten

Gemeinsame Sache bei einer Pflanzaktion an der Wasserbreite in Sandhatten. Mit der Jägerschaft des Reviers Sandhatten - Süd haben wir im Herbst 2013 über 500 von der Gemeinde Hatten zur Verfügung gestellte Büsche gepflanzt. Die zum Zeitpunkt der Pflanzaktion bis 1 Meter hohen Büsche wie roter Hartriegel, schwarzer Holunder, Schlehe, Waldhasel, Pfaffenhütchen, Weißdorn, Wildpflaume und Hundsrose sollen Deckung, Nahrung und Brutmöglichkeiten für u.a. Singvögel und fasanenartige Vögel wie Rebhühner bieten. Ziel muß es sein durch die Anlage weiterer      derartiger Busch- und Wiesenflächen eine Biotopvernetzung zu schaffen.

Totholzhecke am Fasanenweg
Totholzhecke am Fasanenweg

 Ausgleichsfläche  Fasanenweg

Seit dem Jahr 2013 betreut die Ortsgruppe Hatten des NABU eine Fläche am Fasanenweg in Hatterwüsting, die die Gemeinde Hatten als Kompensationsmaßnahme für den Bebauungsplan 38 (Gewerbegebiet Sandkrug) angelegt hat. Die Planung für diese Fläche stammt aus dem Jahr 2002. Das lange, schmale Flurstück ist in drei Teilbereiche untergliedert worden. Im südlichen Teil wurde eine Blumenwiese angelegt, indem der Boden aus-gemuldet und an den Ränden leicht verwallt wurde. Der sogenannte „Wendeplatz“ sollte sich zu einem Magerrasen entwickeln, vorteilhaft für Kleinsäuger und Insekten. Eingestreute Steinhaufen waren als Unterschlupf und Sonnenplatz für wechselwarme Tiere gedacht.

 

Der mittlere Bereich wurde als „Bienental“ gestaltet. Hier wurde eine nektar- und pollenreiche Vegetation geschaffen. Angedacht war auch die Nutzung durch einen Imker. Der nördliche Teil, das „Feuchtgebiet“ sollte erhalten und durch Ausmulden, Einarbeiten von Bentonit und Glättung des Bodens ein wechselfeuchtes Naßgebiet ergeben, das einerseits ein Laichgebiet für Amphibien und anderseits ein Nahrungsgebiet für Libellen darstellt. Der Aufbau eines Vegetationsstreifens in Wallheckenform an der langen östlichen Seite der Fläche sollte die Ersatzmaßnahme abrunden.

 

Im Jahr 2013 stellte sich die Situation aber völlig anders dar. Die „Wallhecke“ war durch das Aufkommen zahlreicher Espen dem Heckenstadium entwachsen. Auch weitere Bäume, wie z. B. Stieleichen, ragten mittlerweile so weit in die Fläche, dass die angepflanzten Holzäpfel, Vogelkirschen und Wildbirnen bedrängt, geschädigt oder sogar zum Absterben gebracht wurden. Wurzelausläufer der Pappeln waren so weit auf die Fläche vorgedrungen, dass alles Andere unterdrückt wurde. Die ehemals ausgesäten Wildkräuter wie, Heidenelke, Moschusmalve, Witwenblume u. a. waren nur noch in kleinen Beständen zu finden.

 

Auf Nachfrage erklärte sich die Gemeinde einverstanden, dass die NABU-Ortsgruppe sich mit der Pflege der Fläche befasst. Durch die Gemeinde wurde zunächst die Gesamtfläche der Krautschicht gemäht und das Mähgut von der Fläche entfernt. Von Seiten der Nabu-Ortsgruppe gab es bereits mehrere Arbeitseinsätze, bei denen eine große Espe gefällt und unzählige Wurzelausläufer abgestochen wurden. Aus dem Astmaterial ist an der westlichen Grundstücksgrenze eine Totholzhecke errichtet worden. Außerdem wird regelmäßig Müll entfernt.

 

2015/2015 sind die Zitterpappeln weiterhin das große Problem! Die Zitterpappel oder Espe ist grundsätzlich ein schönes einheimisches Gehölz, die als Wirtspflanze vielen Tieren Nahrung bietet. Leider hat sie eine Unart, die sie als Randbepflanzung der Kompensationsfläche völlig ungeeignet macht. Sie bildet nämlich Ausläufer, die schon weit über 10 Meter in „unser“ Gelände hineinwachsen. Mit den Jahren würde sie die gesamte Fläche als Espenwald einnehmen. Mehr als 20 Bäume mit einer Stammstärke von bis zu 30 cm, die alle an der linken Seite der Kompensationsfläche wuchsen, wurden im Winter 2014/2015 gefällt. Die Ausläufer wurden alle ausgestochen bzw. über dem Boden abgekniffen. Im Laufe des Sommers 2015 wuchsen die Ausläufer mit besonderer Energie, offensichtlich, weil die „Mutterpflanzen“ gefällt wurden. Deshalb wurden im zeitigen Frühjahr 2016 in mehreren Arbeitseinsätzen bei teilweise gräuslichem Wetter von NAJU und NABU die Ausläufer erneut bekämpft. Wenn die Schösslinge regelmäßig entfernt werden, sollen mit der Zeit keine neuen mehr kommen. Wir hoffen, dass es stimmt.

 

 


Kirchwald Kirchhatten


2015  Schlatt am Streekermoor


Es ist geplant im Schlatt kleinere Amphibiengewässer zu graben. Dafür legten  Daniel und     Wolfgang am 01.09.2015 einen Probestich an, um zu sehen, wie hoch das Grundwasser in diesem Bereich ansteht. Der Probestich ist ca. 70 x 150 cm groß und ist an der tiefsten Stelle 70 cm tief. Schon beim Aushub lief etwas Wasser zusammen. Am 23.10.2015 war es immerhin halb voll und am 20.03.2016 randvoll. Das lässt hoffen, dass diese Stelle für die Anlage eines Laichgewässers für Amphibien geeignet ist. Der Wasserstand wird den Sommer über weiterhin beobachtet und von dem Ergebnis weitere Maßnahmen abhängig gemacht.

(Text von W. Riemer, Bilder von D. Ücker)

 


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