Projekt  "ARCHE GARTEN"... Wie kam es dazu? Urteilen Sie selbst...

 "Am Anfang waren die Pflanzen, dann kam.....


NABU-Hatten hat ein neues Projekt ins Leben gerufen, nachdem die Presse (alle Bereiche) nur noch ein Thema hat: GLYPHOSAT ja oder nein. Hier ein Karikaturist, der es auf seine Art verdeutlicht. 

Horst Haitzinger ist einer der bekanntesten politischen Karikaturisten in Deutschland, der bisher über 15.000 Karikaturen veröffentlicht hat.  


NEU!  Die "Arche Garten" ist in der Gemeinde Hatten angekommen...

Der Anfang ist gemacht!
Der Anfang ist gemacht!

Der Nabu Hatten hat sich zum Ziel gesetzt, die Gärten in der Gemeinde Hatten ökologisch wertvoller zu gestalten. Als Anreiz dafür wollen wir im nächsten Jahr naturnahe Gärten mit hochwertigen Preisen auszeichnen. Viele Gärten sind sicherlich heute schon preiswürdig. Andere können noch aufgewertet werden. Um Euch bei der Umgestaltung Eures Gartens behilflich zu sein, schenken wir allen, die sich für die Prämierung anmelden, ein Wildstaudenpaket mit 10 Pflanzen.

Was ist aber ein naturnaher Garten? Zunächst einmal ein ganz normaler Garten mit Blumen, Sträuchern und Bäumen. Bei der Auswahl der Pflanzen sind aber solche zu bevorzugen, die Insekten, Vögeln und anderen Tieren als Nahrungsquelle dienen. Blühpflanzen sollten möglichst keine gefüllten Blüten haben, damit die Insekten an den Nektar und den Pollen herankommen, Sträucher und Bäume möglichst Früchte tragen, die auch im Winter den Tieren als Nahrung dienen. Das müssen nicht ausschließlich einheimische Pflanzen sein, wichtig ist nur, dass sie den oben genannten Zweck erfüllen. Wer seinen Garten umgestalten bzw. aufwerten möchte, kann sicher viele der vorhandenen Pflanzen im Garten belassen und diese mit unseren Wildpflanzen ergänzen, um für Tiere und Pflanzen einen vielfältigen Lebensraum zu schaffen. Wildblumenwiese, Insektenhotel, Nisthilfen für Vögel, Trockenmauer, Komposthaufen und ein kleiner Teich können hierzu beitragen. All diese Dinge fließen in die Beurteilung Eures Gartens ein. Die Elemente, die Ihr sicher heute bereits in Eurem Garten habt, braucht Ihr nur um einige von den vorgeschlagenen zu erweitern und Euer Garten ist reif für die Abnahme. Nähere Informationen gibt es in unserem Flyer und bei unserer Auftaktveranstaltung am 21.09.2017 um 19.30 Uhr in der Gaststätte Zum Pfefferkorn", Sandkrug, Bahnhofstraße 11. Wir würden uns über Euer Erscheinen sehr freuen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Helmuth Koopmann

  

Damit Sie sich mit der Materie vorher näher befassen können, haben wir einen Flyer und Plakat entwickelt, die Sie hier als Download herunter ziehen können.  Unsere NABU-Mitglieder wurden parallel per Brief eingeladen.

 

 

GARTENPRÄMIERUNG 

Hier geht's weiter

06.Dez.2017  der NWZ (viel Text - dafür aber ohne Werbung).

 


Aug. 2017  Ich habe gehört, dass NABU-Hatten ein neues Projekt ARCHE GARTEN beginnen wird. Was versteckt sich dahinter?

 

Geduld!  Sie hören und sehen bald mehr über das neue Projekt von NABU-Hatten... Bereiten Sie bitte Ihren Garten schon einmal vor. Sollte es aber so aussehen, haben Sie etwas falsch gemacht und/oder Fiete hat nicht richtig zugehört.

  


                                               Gastbeitrag Zu Glyphosat

Die Droge der Landwirtschaft

 

 

20.Okt. 2017. Die Staudenaktion - Prämierung Naturnaher Garten ist abgeschlossen. Für Nachzügler, die ihren Garten auch "aufhübschen" wollen und Hilfe bei der Beschaffung - was pflanze ich? - benötigen,  haben wir eine  Liste typischer Gewächse vorbereitet,  die Sie auf dieser Homepage finden.

 

 

 

Osnabrück Am Hauptbahnhof in Osnabrück lese ich auf dem Plakat des Deutschen Bauernverbandes: „Ohne uns werden Sie nicht satt. Ein Landwirt ernährt 145 Menschen pro Jahr. Darauf sind wir stolz. Wir machen Landwirtschaft echt grün. Eure Landwirte – gestern. heute. morgen. Immer.“ Landwirtschaft echt grün, wirklich? Und was ist mit Glyphosat? 

Franz Alt ist Autor dieses Beitrages. Der 79-jährige Journalist und Buchautor aus Baden begründet sein Engagement für die Ökologie aus seinem christlichen Glauben heraus.

Singende Vögel, zirpende Grillen – farbenprächtige Schmetter-linge? Das war einmal. Ganz Deutschland leidet unter Arten-sterben. Die Natur braucht 30 000 Jahre um eine neue Spezies zu schaffen, aber wir rotten pro Tag global 150 Tier- und Pflanzen- arten aus. Tier- und Pflanzenart in Deutschland ist in- zwischen jede dritte Tier-, Pflanzen-und Pilzart vom Aus- sterben bedroht. Dabei wissen wir: ohne Tiere und ohne Pflanzen keine Menschen. Wir alle stehen auf den Schul-tern unserer älteren Geschwister im Tier- und Pflanzen- reich. Mit dem dramatischen Artensterben sind wir die erste Generation, die Gott voll ins Handwerk pfuscht.

   

Franz Alt ist Autor dieses Beitrages. Der 79-jährige Journalist und Buchautor aus Baden begründet sein Engagement für die Ökologie aus seinem christlichen Glauben heraus. Singende Vögel – zirpende Grillen – farbenprächtige Schmetterlinge? Das war einmal. Ganz Deutschland leidet unter Artensterben. Die Natur braucht 30 000 Jahre um eine neue Spezies zu schaffen, aber wir rotten pro Tag global 150 Tier- und Pflanzenarten aus. In Deutschland ist inzwischen jede dritte Tier-, Pflanzen-und Pilzart vom Aussterben bedroht. Dabei wissen wir: ohne Tiere und ohne Pflanzen keine Menschen. Wir alle stehen auf den Schultern unserer älteren Geschwister im Tier- und Pflanzenreich.

 

Mit dem dramatischen Artensterben sind wir die erste Generation, die Gott voll ins Handwerk pfuscht. Schon 1962 schrieb die US-Schriftstellerin Rachel Carson in ihrem Öko-Bestseller „Der stumme Frühling“: Über allem „liegt der Schatten des Todes“. Man vernimmt nur noch „Schweigen über Feldern, Sumpf und Wald“. Inzwischen wurde aus dem stummen Frühling auch ein stummer Sommer. Nicht nur in den Getreidegürteln der USA, sondern auch in den Sojafeldern Brasiliens und in den Feldern der Monokulturen Europas. Wie heißt es im schönen Volkslied: Alle Vögel sind schon da! Von wegen. Viel zu viele sind schon weg – und zwar für immer.

 

In den Zukunftsszenarien der Agrarlobby hingegen wird Glyphosat wie eine Massenvernichtungswaffe beschrieben, die dafür sorgt, dass auch künftig alle zu essen haben, weil sie alle störenden „Unkräuter“ vernichtet. 2017 wurden erstmals über eine Million Tonnen dieses Pflanzengifts verkauft. Der große Produzent Monsanto bietet praktischerweise zugleich gentechnisch veränderte Pflanzen an, die gegen Glyphosat unempfindlich sind. So werden die Chemie-Bauern noch abhängiger von Monsanto oder von der Leverkusener Bayer AG, die ja Monsanto übernehmen will.

 

Die Samen von gentechnisch veränderten Pflanzen sind unfruchtbar, sodass Bauern künftig jedes Jahr neues Saatgut von der Chemieindustrie kaufen müssten. Da Glyphosat aber auch Mikroorganismen wie Würmer vernichtet und Vögel, Reptilien oder Amphibien von diesen abhängig sind, ist dieses Gift auch verantwortlich für das Massensterben im noch fruchtbaren Ackerboden. Übrig bleiben biologische Wüsten, auf denen bald nichts mehr wächst. Nur eine Landschaft ohne Glyphosat wird das Versprechen aller Versprechen der Landwirtschafts-Lobby einlösen können: dass alle Menschen, auch zehn Milliarden, künftig satt werden.

 

Der Streit um das Pflanzengift Glyphosat macht deutlich: Es geht um nichts weniger als um den Erhalt unserer Lebensgrundlagen. Der scheidende Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) hat mit seiner Zustimmung zur weiteren Verwendung von Glyphosat in der EU Gift für das Land gesät. Im Namen seiner Partei steht das „C“, was Mut für eine Politik zur Bewahrung der Schöpfung erfordert hätte. Aber der Mann geht feige vor der Agrarlobby und vor der Chemielobby in die Knie. Die offizielle Begründung für Schmidts Zustimmung zu Glyphosat: Die Weltgesundheitsorganisation habe das Gift ja nur als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft. Mit diesem Kniefall eines CSU-Ministers wird die industrielle Massenproduktion von billigen Rohstoffen für die globale Lebensmittelindustrie gefördert zu Lasten von kleiner bäuerlicher Landwirtschaft.

 

Genau deshalb sind in Deutschland seit 2013 mehr als 10 000 Bauernhöfe verschwunden. Reiner Agrar-Kapitalismus zerstört unsere Lebensgrundlagen – eine Politik, die gefördert wird von einer sich christlich nennenden Partei. Mit dieser Agrarpolitik werden Tiere, Böden und Pflanzen mit Chemie vollgepumpt, das Grundwasser mit Nitrat verseucht, das Klima weiter aufgeheizt und das Artensterben beschleunigt. Viele Bauern hängen am Tropf von Glyphosat wie ein Junkie an der Nadel. 37 Prozent der Felder werden in Deutschland damit traktiert. Glyphosat ist die Droge der heutigen Landwirtschaft. Der Chemielobby ist das so egal wie der Agrarlobby. Hauptsache, die einen verdienen viel Geld und die anderen haben ihren Stoff. Und der „christliche“ Landwirtschaftspolitiker besorgt die Geschäftsgrundlage für diese „moderne“ Landwirtschaft. So wird der Bauer das „Unkraut“ los. Er hat ja die Glyphosat-Spritze. Damit wird alles getötet, was grün ist. Glyphosat schaltet ganz einfach die Natur aus – effektiver als jedes andere Pestizid. So entsteht eine Landwirtschaft, die nicht mehr mit der Natur, sondern gegen die Natur arbeitet – um Handarbeit zu sparen. Hand in Hand arbeiten dafür ein Monsanto-Minister und die Glyphosat-Industrie.

 

Was ist die Alternative? In der DDR war das Gift verboten, und Österreich sowie Frankreich wollen es verbieten. Es geht also auch ohne. Der Landwirtschaftsredakteur der „taz“, Jost Maurin, schreibt über die Alternative: „Es hilft nichts, die Junkies müssen ihr Leben umstellen. Statt zum Beispiel Raps und dann zwei Jahre lang Weizen anzubauen, könnten sie mehr Früchte auf dem Feld abwechseln. Dann wüchse weniger Unkraut. Oder sie säen zwischen Maisreihen Hülsenfrüchte, die Unkraut verdrängen. Sie könnten das Unkraut auch maschinell bekämpfen: mit einem Striegel etwa, der den Boden nicht so tief aufreißt und weniger Erosionen verursacht als der Pflug. Das alles ist kein Hexenwerk, sondern uraltes Handwerk.“

 

Sicher, manche Lebensmittel würden durch mehr Handarbeit etwas teurer. Aber sollte uns das, die Artenvielfalt und unsere Gesundheit nicht wert sein? 

- So Franz Alt.

 

Wolfgang Riemer (Vorsitzender Sprecher des NABU-Hatten), hat diesen Artikel zum Anlass genommen, erneut die Kirchen auf das bereits 2014 angesprochene Thema "Bewahrung der Schöpfung!" anzusprechen. (Mehr)


27. Nov. 2017   GLYPHOSAT  -  Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) verlängert den Einsatz um 5 Jahre. Viele Informationen dazu im Netz. Z.B hier.

 



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13.Sept.2017  Amtliche Bekanntmachung der Gemeinde Hatten



06.09.2017  Einige Ideen zum Thema Gönn Dir Garten, klick...(hier)

 

Aufnahmen von Wolfgang Böning.

Blick in einen naturnahen Gartenbereich mit glücklichen Insekten.

So wird es auch bei Ihnen bald aussehen. Wie es weiter geht und was Sie tun können, werden wir bald verraten.

 

    Mensch Fiete, heh Fiete, wach auf! Ich sagte,  10 Zentimeter Grabetiefe!!!  'Ne Hacke oder ein kleiner      Spaten hätten doch für das Projekt Arche Garten gereicht!

 

Natürlich ist die nachfolgende Methode Platz schaffen mit Glyphosat auch nicht geeignet.

  (mehr),  besser dann schon diese (mehr). Arche Garten.

 

Wer von Ihnen tiefer in die Thematik Glyphosat einsteigen möchte, hat hier Gelegenheit dazu.

Das Bmel Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat die Fragen zusammen gefasst.


Sept. 2017  NABU-Hatten stellt seine Aktion "Prämierung" der naturnahen Gärten vor.


Werben vor Einkaufsmärkten im Raum Hatten...

10.10.2017 - 15.10.2017  Erfolgreiches Werben für die Aktion "ARCHE GARTEN"...


Offizieller Start...

21.Sept.2017  Die Auftaktveranstaltung zum Thema

"Ihr Garten als Arche für heimische Pflanzen und Tiere"

 

...wurde erfolgreich durchgeführt. Zu diesem Treffen waren 42 Personen im Pfefferkorn erschienen (Rekord). Wolfgang Riemer und Helmuth Koopmann moderierten. Wie ein Naturnaher-Garten aussehen könnte, welche Pflanzen zum Einsatz kommen sollten und was notwendigerweise hilft, die Arche "flott zu machen", wurde von Helmuth Koopmann mit einer PowerPoint-Präsentation vorgestellt. Jeder anwesende Besucher, der sich mittels des Anmeldeformulars zur Gartenprämierung angemeldet hatte, erhält kostenlos ein Staudenpaket mit 10 Pflanzen. Der Abholtermin wird per EMail mitgeteilt. Teilnameberechtigt sind nur Einwohner der Gemeinde Hatten.

 

Unterstützt wird die Aktion von der Gemeinde Hatten, der Umweltstiftung Weser-Ems und der LzO (Bild).

 

Weitere Anmeldungen sind willkommen. Einige der Anwesenden baten um eine Pflanzenliste. Diese werden wir auf unsere Homepage stellen. Für die Anmeldung Gartenprämierung, benutzen Sie bitte das Anmeldeformular auf unserer Homepage NABU-Hatten.de unter Aktionen.

                                                               So sehen Sieger aus!


In Planung ?

Gärtenprämierung für Frühjahr 2018 - Schon im Herbst 2017 müssen erste Vorkehrungen getroffen werden. (Passen Sie auf, dass Ihnen dabei nicht Fiete über den Weg läuft). Näheres hierzu finden Sie hier, damit Sie jetzt schon Gartengeräte und Pflanzbereiche auswählen und vorbereiten können.  Wie wär's mit einer schönen Eiche oder Buche mitten in Ihrem Garten oder so?

31.Aug.2017    ...Eines greift ins andere...   (mehr)