Pressespiegel


NWZ Oldenburger Kreiszeitung  -HATTEN-  S.11                                                                                                Mittwoch 14.04.2021

Sport und Natur an einem Ort vereint

PROJEKT - Am Mühlenweg entsteht neben Laufbahnen und Schießständen ein besonderer Lehrpfad

Blick über den Teich: Das neue Areal der Schützen bietet nicht nur freie Bogenschießflächen, sondern auch Lebensraum für Tiere und Pflanzen. BILD: Fademrecht
BLICK ÜBER DEN TEICH: DAS NEUE AREAL DER SCHÜTZEN BIETET NICHT NUR FREIE BOGENSCHIESSFLÄCHEN, SONDERN AUCH LEBENSRAUM FÜR TIERE UND PFLANZEN. BILD: FADEMRECH

STREEKERMOOR. Am Mühlenweg entsteht – noch weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit – ein bemerkenswertes Projekt. Natur auf der einen Seite sowie Bogenschützen und Sommerbiathleten auf der anderen Seiten sollen sich hier künftig gemeinsam vorteilhaft entwickeln. 15 000 m² groß ist die Fläche des ehemaligen Freizeitgeländes, das der Schützenverein Sandkrug nur etwa 200 Meter von seiner Schießhalle entfernt, hier gepachtet hat.

Am kommenden Donnerstag, 15. April, ab 17 Uhr berät der Bau- und Planungsausschuss in öffentlicher Sitzung über die rechtlichen Voraussetzungen. Das Ergebnis des Beteiligungsverfahrens für die notwendige Flächennutzungsplanänderung wird von den Fraktionen beraten und ein Beschluss für die öffentliche Auslegung gefasst. So sieht es die entsprechende Vorlage der Verwaltung vor.

Benjamin Stanke, 1. Vorsitzender des Vereins, hat in den zurückliegenden Wochen viel Zeit investiert und allen interessierten Ratsfraktionen das Projekt und Areal detailliert vorgestellt – zum Teil vor Ort, zum Teil in Videokonferenzen.

Die Laufstrecke der Sommerbiathleten wird zugleich ein langer Naturlehrpfad, der u.a. um einen 300 m² großen Teich, entlang einer Obstbaumwiese und vielen neu angepflanzten Bäumen führt. 30 Tonnen Bauschutt und 350 alte Bäume mussten von den Mitgliedern des Vereins erst vom Areal geräumt werden, berichtet Stanke. Nun haben insektenfreundliche Blühsträucher und Obstbäume genügend Platz, um zu wachsen und der Tierwelt ein Nahrungsangebot zu geben. Eine Blumenwiese bereichert künftig das Vogel- und Amphibienbiotop zusätzlich, hoffen die Schützen.

Gleichzeitig bleibt genügend Platz für eine 90 Meter lange Anlage der Bogenschützen. „Bei diesem Leuchtturmprojekt wird der Sport nicht leiden“, ist Stanke überzeugt. So ist es dem Vorstand auch gelungen, die Mitglieder zu überzeugen. Bei langen Arbeitseinsätzen legten sich etwa 40 Personen kräftig ins Zeug. 4000 Euro Eigenkapital investiert der Verein.

Einer der Nutznießer des Naturlehrpfads soll die ganz junge Generation sein. Der Schützenvereinsvorsitzende hat das Projekt bereits allen Kindertagesstättenleiterinnen und auch im Grundschulbereich vorgestellt. „Wir wollen den Kindern etwas zurückgeben“, so Stanke.

Mehrere Projektpartner machen Vorhaben erst möglich

Blick von oben: oben links die neu angepflanzten Bäume, südlich des Teiches trainieren die Bogenschützen, daneben die Obstbaumwiese. Die Laufstrecke der Sommerbiathleten ist braun eingezeichnet. BILD: verein
BLICK VON OBEN: OBEN LINKS DIE NEU ANGEPFLANZTEN BÄUME, SÜDLICH DES TEICHES TRAINIEREN DIE BOGENSCHÜTZEN, DANEBEN DIE OBSTBAUMWIESE. DIE LAUFSTRECKE DER SOMMERBIATHLETEN IST BRAUN EINGEZEICHNET. BILD: VEREIN

Projektpartner sind der Nabu Hatten, der seine Expertise beim Anlegen von Biotopen einbringt, außerdem die Bingo-Umweltlotterie, die das Projekt mit 7800 Euro fördert, sowie der Heidelbeer-Hof Sören Spille. Gesucht wird noch ein Imker, der seine Bienenvölker auf dem Areal aufstellen möchte. Den ersten Anstoß für den Bogenschießplatz hatte die CDU-Fraktion im Gemeindeausschuss gegeben, deren Mitglied Benjamin Stanke war.

Für Fragen ist der Schützenverein unter mail@schuetzenverein-sandkrug.de erreichbar.


NWZ Oldenburger Kreiszeitung  -HATTEN-  S. 11                                                                                                    Freitag 12.02.2021

Schützen werden zu Gärtnern

NATURSCHUTZ - Nabu und Bingo-Stiftung helfen bei Öko-Projekt

Blick auf das fast 15 000 m² große Areal der Schützen. Bis März soll es ökologisch aufgewertet werden. BILD: Schützenverein
BLICK AUF DAS FAST 15 000 M² GROSSE AREAL DER SCHÜTZEN. BIS MÄRZ SOLL ES ÖKOLOGISCH AUFGEWERTET WERDEN. BILD: SCHÜTZENVEREI

STREEKERMOOR. (fa) Wegen der Corona-Pandemie halten die Mitglieder des Schützenvereins Sandkrug derzeit fast nur per Videokonferenz den Kontakt. Das wichtigste Projekt in diesem Jahr verlangt allerdings gemeinsames Anpacken. „Bis Mitte März werden wir unser neues Außengelände umgestalten“, sagt Vorsitzender Benjamin Stanke.

Entscheidende Hilfe erhalten die Schützen von zwei Seiten: dem Nabu und der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung. 7800 Euro fließen aus Hannover als Zuschuss für die Maßnahme. Stiftungsgeschäftsführer Karsten Behr und SPD-Landtagsabgeordneter Axel Brammer als Vertreter im Stiftungsrat der Umweltstiftung die Projektbewilligung.

Für zehn Jahre – mit der Option auf weitere Verlängerung – hat der Sandkruger Verein ein knapp 15 000 m² großes ehemaliges Freizeitgelände am Mühlenweg gepachtet. Dort sollen künftig nicht nur die Bogenschützen und die Sommerbiathleten des Vereins trainieren und Wettkämpfe abhalten. Das Areal ist so groß, dass zusätzlich Platz für einen Naturlehrpfad um einen 300 m² großen Teich, eine große Obstbaumwiese und viele insektenfreundliche Blühsträucher bleibt. Gespräche mit den Nabu-Vertretern Helmuth Koopmann und Wolfgang Riemer liefen bereits erfolgreich. Sie werden das Projekt mit ihrer Expertise planen und begleiten. Die Schützen selbst werden zu den Spaten greifen und sich als Landschaftsgärtner versuchen. Stanke: „Das wird ein regionales Leuchtturmprojekt.“

 


NWZ-Oldenburger Kreiszeitung   -HATTEN-   S.15                                                                                            Mittwoch , 28.10.2020

1060 Unterschriften für die Artenvielfalt VOLKSBEGEHREN - Nabu zufrieden mit Zahl

160 Listen wanderten in dem vergangenen halben Jahr durch die Gemeinde Hatten. Der Nabu ist zufrieden, es sind viele Unterschriften zusammengekommen.

GEMEINDE HATTEN. (LD/IJH) Volksbegehren Artenvielfalt und der Niedersächsische Weg: Das sind Themen, die schon einige Zeit auf dem Tableau stehen – und noch weiterhin stehen werden. Auch in der Gemeinde Hatten hatte sich das Aktionsbündnis Artenschutz engagiert und Unterschriften gesammelt. Jetzt gibt es einen kurzen Zwischenstand, wie Helmuth Koop­mann von der Ortsgruppe Hatten des Naturschutzbundes (Nabu) unserer Redaktion mitteilt. Vom 3. Juni bis zum 27. Oktober dieses Jahres seien auf 160 Listen inzwischen etwa 1060 Unterschriften gesammelt und zur Überprüfung an das Bürgerservicebüro übergeben worden.

Die Unterschriften sind an Ständen auf dem Auvers-le-Hamon-Platz, vor Supermärkten, vor Bäckerläden, durch Unterstützer in der Gemeinde und direkt bei Gesprächen an der Haustür gesammelt worden. „Zusätzlich haben rund 350 Einwohner aus anderen niedersächsischen Gemeinden beim Hatter Aktionsbündnis das Volksbegehren unterzeichnet“, so Koopmann. Und er ergänzt: „Das Bündnis kann mit dem Ergebnis sehr zufrieden sein. Fast zehn Prozent der Wahlberechtigten – das wären genauer gesagt 1100 Personen in der Gemeinde Hatten – haben sich bisher der Forderung nach mehr Artenschutz angeschlossen.“

Hinzugerechnet werden können noch Unterschriften, die von Einzelpersonen direkt beim Bürgerservicebüro abgegeben wurden. Der Gesetzentwurf hinter dem Volksbegehren strebt laut Koopmann unter anderem mehr Vielfalt in der Landschaft, Reduzierung der Anwendung von Pestiziden, artenreiche Wiesen und einen naturnahen Wald an.


NWZ Oldenburger Kreiszeitung  -HATTEN-     S.14                                                                                               Samstag 25.07.2020

Bündnis übergibt die ersten Unterschriften

VOLKSBEGEHREN ARTENVIELFALT - Sonntag neuer Termin in Sandkruger Insektengarten

Übergaben die Unterschriften: Michael Mayer (Die Grünen), Wolfgang Riemer (Nabu), Helmuth Koopmann (Nabu), und Martin Vollmer (Die Grünen, Imker) BILD: privat
ÜBERGABEN DIE UNTERSCHRIFTEN: MICHAEL MAYER (DIE GRÜNEN), WOLFGANG RIEMER (NABU), HELMUTH KOOPMANN (NABU), UND MARTIN VOLLMER (DIE GRÜNEN, IMKER) BILD: PRIVAT

GEMEINDE HATTEN. (ld) Das Aktionsbündnis Artenschutz hat die ersten Unterschriftenlisten für das Volksbegehren Artenvielfalt zur Überprüfung an das Bürgerservicebüro übergeben. Etwa 650 Unterschriften aus der Gemeinde Hatten hat das Aktionsbündnis nach eigenen Angaben auf insgesamt 100 Listen an Ständen auf dem Auvers-le-Hamon-Platz, vor Supermärkten, vorm Bäcker und über Unterstützer in der Gemeinde gesammelt. Übergeben wurden die Listen am Donnerstag, 23. Juli, ans Hatter Rathaus.

Zusätzlich haben etwa 200 Einwohner aus den umliegenden Gemeinden das Volksbegehren unterzeichnet. Laut Helmuth Koopmann vom Nabu Hatten, einem der Partner, ist das Bündnis mit dem Ergebnis sehr zufrieden. „Weit mehr als die Hälfte der benötigten zehn Prozent der Wahlberechtigten in der Gemeinde haben sich bisher der Forderung nach mehr Artenschutz angeschlossen.“ Der Gesetzentwurf hinter dem Volksbegehren strebt laut Koopmann unter anderem mehr Vielfalt in der Landschaft, Reduzierung der Anwendung von Pestiziden, Artenreiche Wiesen und einen naturnahen Wald an.

Wolfgang Riemer, Sprecher des Nabu Hatten, und seine Frau Renate Riemer laden alle Bürger, die das Aktionsbündnis mit ihrer Unterschrift unterstützen möchten, ein, am Sonntag, 26. Juli, von 14 bis 17.30 Uhr in ihren „Insektengarten“ in Sandkrug, Winterweg 15.


NWZ Oldenburger Kreiszeitung  - HATTEN  -  S.41                                                                                               Freitag 31.01.2020


NWZ Oldenburger Kreiszeitung  -  HATTEN S. 41                                                                                 Donnerstag 30.01.2020

 BILD: Fademrecht


NWZ Oldenburger Kreiszeitung  -HATTEN-  S.45                                                                                 Donnerstag 28.11.2019


NWZ Oldenburger  Kreiszeitung  - HATTEN -    S.45                                                                                            Samstag 27.11.2019

Golfplatz als Lebensraum aufgewertet

NATURSCHUTZ - Nabu Hatten und Club installieren 200 Nistkästen in Dingstede – Zählung in 2020 geplant

MIT BAGGERN HATTE DIE HUNTE-WASSERACHT IM JANUAR DIESES JAHRES DIE TEICHE FREIGELEGT. ARCHIVBILD: WERNER FADEMRECHT

Reinhard Holländer, Wolfgang Riemer und Manfred Lazarus waren drei von insgesamt 20 Helfern, die die Nistkästen auf dem Golfplatz aufhängten. BILD: privat
REINHARD HOLLÄNDER, WOLFGANG RIEMER UND MANFRED LAZARUS WAREN DREI VON INSGESAMT 20 HELFERN, DIE DIE NISTKÄSTEN AUF DEM GOLFPLATZ AUFHÄNGTEN. BILD: PRIVAT

Für Amphibien, Vögel und Fledermäuse ist das Biotop aufgewertet worden. Ohne die Bingo-Umweltstiftung wäre das nicht möglich.

DINGSTEDE. Der Nabu Hatten hat sein im Vorjahr begonnenes Projekt auf dem Gelände des Golfclubs Oldenburger Land in Dingstede zum Abschluss gebracht. Nachdem die Amphibientümpel bereits im letzten Winter freigelegt werden konnten, stand zur weiteren ökologischen Aufwertung des großen Geländes noch das Anbringen von 200 Nistkästen an.

„Ursprünglich war geplant, dass die Kästen für verschiedene Singvogel- und Fledermausarten schon vor der diesjährigen Brutsaison aufgehängt werden“, berichtet Wolfgang Riemer vom Hatter Nabu. Das klappte nicht, weil die Lieferfirma nicht rechtzeitig liefern konnte. Am letzten Samstag lief es dann aber wie am Schnürchen. Nach einem festgelegten Plan waren vorher auf dem Gelände viele Depots angelegt worden, damit die Kästen nicht über das ganze Gelände geschleppt werden mussten.

Alle Kästen nummeriert

In einer gut vorbereiteten Gemeinschaftsaktion von Mitgliedern des Golfclubs und Aktiven des Nabu Hatten wurden die Kästen an die Bäume gebracht. Der Zuspruch vom Golfclub und vom Nabu war so groß, es beteiligten sich mehr als 20 Helfer, dass der Arbeitseinsatz schon nach weniger als drei Stunden beendet werden konnte. Um die Bruterfolge später besser dokumentieren zu können, waren alle Kästen vorher nummeriert worden.

Finanziert wurde dieses Projekt von der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung, wofür sich der Golfclub Oldenburger Land und der Nabu Hatten herzlich bedanken.

Ein Golfplatz als Biotop, das macht spätestens beim Blick auf die Größenverhältnisse Sinn: 65 Hektar ist das Gelände des GC Oldenburger Land, unweit des Dorfes Dingstede, groß. Lediglich fünf Hektar werden für den Spielbetrieb bewirtschaftet. Der große Rest kann ein idealer Lebensraum für Vögel und Amphibien sein, ist die Nabu-Ortsgruppe Hatten überzeugt.

Bingo ermöglicht Projekt

Tümpel und Teiche sind wichtige Lebensräume für Amphibien, die wechselwarmen Land- und Wasserlebewesen brauchen allerdings unbedingt Sonne zum Überleben – deshalb wurden die Teiche und Tümpel noch in der kalten Jahreszeit freigelegt. Anfangs versuchten Naturschützer und Golfer, aus eigenen Kräften einen Teich am Loch zwei wieder freizulegen – und scheiterten an den Schwierigkeiten. Über die Niedersächsische Bingostiftung konnte der Nabu dann 12 000 Euro für professionelle Hilfe erhalten. Die finanzielle Unterstützung machte es möglich, dass Anfang des Jahres Fachleute der Hunte-Wasseracht das Freilegen der Gewässer übernahmen.

Nach Angaben von Dr. Reinhard Holländer, von Beruf Mikrobiologe und Vizepräsident des Golfclubs, sind etwa 30 Tümpel 1997/1998 während des Modellierens des Golfplatzes entstanden und über die Jahre immer mehr zugewachsen. Welches große Potenzial die Anlage als Lebensraum für Amphibien, aber auch Vögel, besitzt, spielte zu der Zeit allerdings keine Rolle. Holländer war auch jetzt als Helfer dabei, als die 200 Nistkästen aufgehängt wurden. Schon vor mehr als acht Jahren hatte er begonnen, Flora und Fauna auf dem Gelände zu erfassen. „Turmfalke und Waldkauz, Gelbspötter, Kuckuck und Teichrohrsänger sind hier heimisch. Turteltauben, Singschwäne und diverse Spechte schauen immer mal wieder als Gäste vorbei.“

Unter den Nistkästen befanden sich auch Modelle, die speziell für Fledermäuse gedacht sind. Wie gut die Nisthilfen angenommen werden, wird sich im Herbst 2020 zeigen. Dann werden Freiwillige des Nabu nach der Brutsaison das Säubern der Kästen übernehmen. „Anhand der Federn, Pflanzenreste und anderer Rückstände lässt sich gut bestimmen, wer dort genistet hat“, so Riemer.

 


Bilder: Uwe G. Pommerening, NABU-Hatten

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Nistkastenaktion Golfplatz Dingstede
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NWZ Oldenburger Kreiszeitung  -HATTEN-  S.39                                                                                  Donnerstag 25.04.2019

Nabu lässt Vogelwelt belauschen

WOLLEN UNTERSUCHEN, WIE SICH DIE NISTKÄSTEN AUF DAS BRUTVERHALTEN DER VÖGEL AUSWIRKEN: DIE NABU-MITGLIEDER HELMUTH KOOPMANN, BARBARA PRINTZEN UND ANNETTE PFEIFFER (VON LINKS) IM WALDPARK. BILD: WERNER FADEMRECHT

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NABU lässt Vogelwelt belauschen
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NWZ-Oldenburger Kreiszeitung  -HATTEN- S. 39                                                                               Donnerstag, 25.Oktober 2018

Leute von heute ... darunter:

Der Nabu Hatten konnte kürzlich auf seiner Abschlussveranstaltung zur Prämierung naturnaher Gärten die Preisträger bekanntgeben. Fast 50 Gartenbesitzer aus der Gemeinde hatten sich ange-

meldet. Von fünf Bewertungsteams wurden die Gärten bei zwei Begehungen nach festgelegten Kriterien begutachtet.

 

Bewertet wurde in drei Kategorien, je nach Größe der Gärten. In jeder Kategorie wurden drei Sieger ermittelt, die mit einem Buchpreis und einem Gutschein belohnt wurden.

Auch die anderen gingen nicht leer aus: Ihnen wurden 200 Elfenkrokusse und das Buch „Im Kräutergarten“ überreicht.

 

Die Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) unterstützte die Ortsgruppe mit 2000 Euro, die Umweltstiftung-Weser-Ems mit 1000 und die Gemeinde Hatten steuerte 500 Euro bei. Oliver Feldhoff, Filialleiter der LzO in Sandkrug und Ewald Tewes, Geschäftsführer der Umweltstiftung, freuten sich mit den Gewinnern über den Erfolg der Aktion.

 

Helmuth Koopmann, einer der Sprecher des NABU-Hatten und Hauptverantwortlicher dieses Projektes, war von der Resonanz in der Bevölkerung überrascht: „Es gehört schon etwas Mut dazu, sich an diesem Wettbewerb zu beteiligen und seinen Garten für die Bewertung zu öffnen.“


NWZ Oldenburger Kreiszeitung  - HATTEN -     S .42                                                                                            Samstag 13.10.2018

Nabu gibt Prämien für Gärten

SANDKRUG. (ld) Der Nabu Hatten hat die Bewertung der naturnahen Gärten in der Gemeinde abgeschlossen und will den Gartenbesitzern die entsprechenden Prämien zukommen lassen. Da sich alle Teilnehmer viel Mühe gegeben hätten, ihre Gärten ansprechend zu präsentieren, hätten sich alle eine Prämie verdient, sei es in Form von Blumenzwiebeln, Broschüren, Büchern oder Gutscheinen für den Kräutergarten, so Helmuth Koopmann. Die Preisübergabe findet auf der Abschlussveranstaltung am Dienstag, 16. Oktober, um 19.30 Uhr in der Gaststätte „Zum Pfefferkorn“ in Sandkrug übergeben. Sandra Bischoff vom Nabu Oldenburg wird dazu einen kleinen Vortrag zum Thema halten.

Der Nabu hatte auf seinem Pflanzenmarkt im April etwa 50 Kleiberkästen an interessierte Hatter Bürger kostenlos abgegeben. Die Nachfrage war allerdings wesentlich größer als die Anzahl der Nistkästen. Für weitere 50 Kästen, die ebenfalls von der Bingo- Naturschutzstiftung finanziert werden, gibt es eine Warteliste. Die Firma Schwegler hat nun die Kästen geliefert. Wer beim Pflanzenmarkt einen Kasten bestellt hat, kann diesen am 21. Oktober um 10 Uhr in Kirchhatten, Hauptstraße 30 (gegenüber dem Aldimarkt), abholen.

 


Gründung des NABU Hatten

NWZ Oldenburger Kreiszeitung  -HATTEN-  S.39                                                                                                Mittwoch 13.02.2013